Unter dem Motto „Wir gestalten Grafenrheinfeld“ haben der SPD-Ortsverein und die Freien Wähler Grafenrheinfeld am Wochenende ihre gemeinsame Liste für die Kommunalwahl 2026 beschlossen. In der Kegelbahn des Ortes kamen zahlreiche Mitglieder und Unterstützer zusammen, um die Kandidatinnen und Kandidaten für den Gemeinderat zu wählen und die organisatorischen Grundlagen für den bevorstehenden Wahlkampf zu legen. Breite Themenpalette für die Zukunft In seiner Eröffnungsrede betonte SPD-Ortsvorsitzender Oliver Werner die Herausforderungen, vor denen die Gemeinde steht: die angespannte Finanzlage nach dem Kindergartenneubau, die Umnutzung der alten Kindertagesstätten, die Sicherung von qualifiziertem Personal sowie die Gestaltung einer neuen Ortsmitte durch den Kauf der ehemaligen VR-Bank. Auch die kommunale Wärmeplanung und die Erweiterung des Seniorenzentrums St. Helena wurden als zentrale Zukunftsprojekte genannt. Gemeinsame Liste bestätigt Nach intensiven Diskussionen stimmten sowohl die SPD-Mitglieder als auch die Freien Wähler für die Fortführung der seit 1984 bestehenden Zusammenarbeit. Damit treten beide Gruppierungen erneut mit einer gemeinsamen Liste unter dem Kennwort „SPD OV Grafenrheinfeld – Freie Wähler Grafenrheinfeld“ und der Kurzbezeichnung SPD-FW an. Wahlen und Organisation Im Verlauf der Versammlung wurden zahlreiche organisatorische Punkte abgearbeitet: • Michael Weger wurde zum Versammlungsleiter gewählt, Winfried Ammer übernimmt das Amt des Schriftführers. • Sabine Kästner und Oliver Werner unterzeichnen die Niederschrift. • Als Beauftragte für den Wahlvorschlag wurden Michael Weger und Roland Werner bestimmt. • Die Mandatsprüfungs- und Zählkommission bildeten Roland Werner und Jannik Binder. Im Anschluss stellten sich die Bewerberinnen und Bewerber für den Gemeinderat vor. Insgesamt 13 Kandidaten wurden gewählt: Sabine Kästner, Werner Binder, Harry Scharold, Saskia Peter, Stefan Grafe, Oliver Werner, Walter Wegner, Jannik Binder, Rainer Wegner, Christian Schneider, Daniel Schmidt, Klaus Gerstner und Winfried Ammer . Ergänzt wird die Liste durch Ersatzbewerber Margot Naujoks und Michael Warmuth. Wahlkampfteam und Programm Für den Wahlkampf wurde ein Ausschuss mit sieben bis acht Personen gebildet, in dem unter anderem die amtierenden Gemeinderäte vertreten sind. Erste Treffen sind für Anfang Januar geplant. Zudem wurde über die Gestaltung des Wahlprogramms beraten – von einem möglichen Flyer als Weihnachts- oder Neujahrsgruß bis hin zu einer stärkeren Präsenz in den sozialen Medien. Ausblick Zum Abschluss der Versammlung rief Oliver Werner die Kandidatinnen und Kandidaten zu einem fairen und engagierten Wahlkampf auf: „Nur gemeinsam können wir Grafenrheinfeld für die Zukunft wappnen und eine soziale, gerechte Politik gestalten.“